Begriffsbestimmungen
Deutsch
Für die Zwecke dieser Verordnung bezeichnet der Ausdruck
1. |
„KI-System“ ein maschinengestütztes System, das für einen in unterschiedlichem Grade autonomen Betrieb ausgelegt ist und das nach seiner Betriebsaufnahme anpassungsfähig sein kann und das aus den erhaltenen Eingaben für explizite oder implizite Ziele ableitet, wie Ausgaben wie etwa Vorhersagen, Inhalte, Empfehlungen oder Entscheidungen erstellt werden, die physische oder virtuelle Umgebungen beeinflussen können; |
2. |
„Risiko“ die Kombination aus der Wahrscheinlichkeit des Auftretens eines Schadens und der Schwere dieses Schadens; |
3. |
„Anbieter“ eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder sonstige Stelle, die ein KI-System oder ein KI-Modell mit allgemeinem Verwendungszweck entwickelt oder entwickeln lässt und es unter ihrem eigenen Namen oder ihrer Handelsmarke in Verkehr bringt oder das KI-System unter ihrem eigenen Namen oder ihrer Handelsmarke in Betrieb nimmt, sei es entgeltlich oder unentgeltlich; |
4. |
„Betreiber“ eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder sonstige Stelle, die ein KI-System in eigener Verantwortung verwendet, es sei denn, das KI-System wird im Rahmen einer persönlichen und nicht beruflichen Tätigkeit verwendet; |
5. |
„Bevollmächtigter“ eine in der Union ansässige oder niedergelassene natürliche oder juristische Person, die vom Anbieter eines KI-Systems oder eines KI-Modells mit allgemeinem Verwendungszweck schriftlich dazu bevollmächtigt wurde und sich damit einverstanden erklärt hat, in seinem Namen die in dieser Verordnung festgelegten Pflichten zu erfüllen bzw. Verfahren durchzuführen; |
6. |
„Einführer“ eine in der Union ansässige oder niedergelassene natürliche oder juristische Person, die ein KI-System, das den Namen oder die Handelsmarke einer in einem Drittland niedergelassenen natürlichen oder juristischen Person trägt, in Verkehr bringt; |
7. |
„Händler“ eine natürliche oder juristische Person in der Lieferkette, die ein KI-System auf dem Unionsmarkt bereitstellt, mit Ausnahme des Anbieters oder des Einführers; |
8. |
„Akteur“ einen Anbieter, Produkthersteller, Betreiber, Bevollmächtigten, Einführer oder Händler; |
9. |
„Inverkehrbringen“ die erstmalige Bereitstellung eines KI-Systems oder eines KI-Modells mit allgemeinem Verwendungszweck auf dem Unionsmarkt; |
10. |
„Bereitstellung auf dem Markt“ die entgeltliche oder unentgeltliche Abgabe eines KI-Systems oder eines KI-Modells mit allgemeinem Verwendungszweck zum Vertrieb oder zur Verwendung auf dem Unionsmarkt im Rahmen einer Geschäftstätigkeit; |
11. |
„Inbetriebnahme“ die Bereitstellung eines KI-Systems in der Union zum Erstgebrauch direkt an den Betreiber oder zum Eigengebrauch entsprechend seiner Zweckbestimmung; |
12. |
„Zweckbestimmung“ die Verwendung, für die ein KI-System laut Anbieter bestimmt ist, einschließlich der besonderen Umstände und Bedingungen für die Verwendung, entsprechend den vom Anbieter bereitgestellten Informationen in den Betriebsanleitungen, im Werbe- oder Verkaufsmaterial und in diesbezüglichen Erklärungen sowie in der technischen Dokumentation; |
13. |
„vernünftigerweise vorhersehbare Fehlanwendung“ die Verwendung eines KI-Systems in einer Weise, die nicht seiner Zweckbestimmung entspricht, die sich aber aus einem vernünftigerweise vorhersehbaren menschlichen Verhalten oder einer vernünftigerweise vorhersehbaren Interaktion mit anderen Systemen, auch anderen KI-Systemen, ergeben kann; |
14. |
„Sicherheitsbauteil“ einen Bestandteil eines Produkts oder KI-Systems, der eine Sicherheitsfunktion für dieses Produkt oder KI-System erfüllt oder dessen Ausfall oder Störung die Gesundheit und Sicherheit von Personen oder Eigentum gefährdet; für die Zwecke dieser Begriffsbestimmung erfüllt ein Bauteil dann eine Sicherheitsfunktion, wenn seine Zweckbestimmung darin besteht, Risiken für die Gesundheit und Sicherheit von Personen oder Eigentum abzuwenden oder zu mindern; |
14a. |
„Kleinst-, kleines oder mittleres Unternehmen“ oder „KMU“ ein Kleinstunternehmen, kleines oder mittleres Unternehmen im Sinne von Artikel 2 des Anhangs der Empfehlung 2003/361/EG; |
14b. |
„kleines Midcap-Unternehmen“ ein kleines Unternehmen mit mittlerer Kapitalisierung im Sinne von Nummer 2 des Anhangs der Empfehlung (EU) 2025/1099; |
15. |
„Betriebsanleitungen“ die Informationen, die der Anbieter bereitstellt, um den Betreiber insbesondere über die Zweckbestimmung und die ordnungsgemäße Verwendung eines KI-Systems zu informieren; |
16. |
„Rückruf eines KI-Systems“ jede Maßnahme, die auf die Rückgabe an den Anbieter oder auf die Außerbetriebsetzung oder Abschaltung eines den Betreibern bereits zur Verfügung gestellten KI-Systems abzielt; |
17. |
„Rücknahme eines KI-Systems“ jede Maßnahme, mit der die Bereitstellung eines in der Lieferkette befindlichen KI-Systems auf dem Markt verhindert werden soll; |
18. |
„Leistung eines KI-Systems“ die Fähigkeit eines KI-Systems, seine Zweckbestimmung zu erfüllen; |
19. |
„notifizierende Behörde“ die nationale Behörde, die für die Einrichtung und Durchführung der erforderlichen Verfahren für die Bewertung, Benennung und Notifizierung von Konformitätsbewertungsstellen und für deren Überwachung zuständig ist; |
20. |
„Konformitätsbewertung“ ein Verfahren mit dem bewertet wird, ob die in Titel III Abschnitt 2 festgelegten Anforderungen an ein Hochrisiko-KI-System erfüllt wurden; |
21. |
„Konformitätsbewertungsstelle“ eine Stelle, die Konformitätsbewertungstätigkeiten einschließlich Prüfungen, Zertifizierungen und Inspektionen durchführt und dabei als Dritte auftritt; |
22. |
„notifizierte Stelle“ eine Konformitätsbewertungsstelle, die gemäß dieser Verordnung und den anderen einschlägigen Harmonisierungsrechtsvorschriften der Union notifiziert wurde; |
23. |
„wesentliche Veränderung“ eine Veränderung eines KI-Systems nach dessen Inverkehrbringen oder Inbetriebnahme, die in der vom Anbieter durchgeführten ursprünglichen Konformitätsbewertung nicht vorgesehen oder geplant war und durch die die Konformität des KI-Systems mit den Anforderungen in Kapitel III Abschnitt 2 beeinträchtigt wird oder die zu einer Änderung der Zweckbestimmung führt, für die das KI-System bewertet wurde; |
24. |
„CE-Kennzeichnung“ eine Kennzeichnung, durch die ein Anbieter erklärt, dass ein KI-System die Anforderungen erfüllt, die in Kapitel III Abschnitt 2 und in anderen anwendbaren Harmonisierungsrechtsvorschriften, die die Anbringung dieser Kennzeichnung vorsehen, festgelegt sind; |
25. |
„System zur Beobachtung nach dem Inverkehrbringen“ alle Tätigkeiten, die Anbieter von KI-Systemen zur Sammlung und Überprüfung von Erfahrungen mit der Verwendung der von ihnen in Verkehr gebrachten oder in Betrieb genommenen KI-Systeme durchführen, um festzustellen, ob unverzüglich nötige Korrektur- oder Präventivmaßnahmen zu ergreifen sind; |
26. |
„Marktüberwachungsbehörde“ die nationale Behörde, die die Tätigkeiten durchführt und die Maßnahmen ergreift, die in der Verordnung (EU) 2019/1020 vorgesehen sind; |
27. |
„harmonisierte Norm“ bezeichnet eine harmonisierte Norm im Sinne des Artikels 2 Absatz 1 Buchstabe c der Verordnung (EU) Nr. 1025/2012; |
28. |
„gemeinsame Spezifikation“ eine Reihe technischer Spezifikationen im Sinne des Artikels 2 Nummer 4 der Verordnung (EU) Nr. 1025/2012, deren Befolgung es ermöglicht, bestimmte Anforderungen der vorliegenden Verordnung zu erfüllen; |
29. |
„Trainingsdaten“ Daten, die zum Trainieren eines KI-Systems verwendet werden, wobei dessen lernbare Parameter angepasst werden; |
30. |
„Validierungsdaten“ Daten, die zur Evaluation des trainierten KI-Systems und zur Einstellung seiner nicht erlernbaren Parameter und seines Lernprozesses verwendet werden, um unter anderem eine Unter- oder Überanpassung zu vermeiden; |
31. |
„Validierungsdatensatz“ einen separaten Datensatz oder einen Teil des Trainingsdatensatzes mit fester oder variabler Aufteilung; |
32. |
„Testdaten“ Daten, die für eine unabhängige Bewertung des KI-Systems verwendet werden, um die erwartete Leistung dieses Systems vor dessen Inverkehrbringen oder Inbetriebnahme zu bestätigen; |
33. |
„Eingabedaten“ die in ein KI-System eingespeisten oder von diesem direkt erfassten Daten, auf deren Grundlage das System eine Ausgabe hervorbringt; |
34. |
„biometrische Daten“ mit speziellen technischen Verfahren gewonnene personenbezogene Daten zu den physischen, physiologischen oder verhaltenstypischen Merkmalen einer natürlichen Person, wie etwa Gesichtsbilder oder daktyloskopische Daten; |
35. |
„biometrische Identifizierung“ die automatisierte Erkennung physischer, physiologischer, verhaltensbezogener oder psychologischer menschlicher Merkmale zum Zwecke der Feststellung der Identität einer natürlichen Person durch den Vergleich biometrischer Daten dieser Person mit biometrischen Daten von Personen, die in einer Datenbank gespeichert sind; |
36. |
„biometrische Verifizierung“ die automatisierte Eins-zu-eins-Verifizierung, einschließlich Authentifizierung, der Identität natürlicher Personen durch den Vergleich ihrer biometrischen Daten mit zuvor bereitgestellten biometrischen Daten; |
37. |
„besondere Kategorien personenbezogener Daten“ die in Artikel 9 Absatz 1der Verordnung (EU) 2016/679, Artikel 10 der Richtlinie (EU) 2016/680 und Artikel 10 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2018/1725 aufgeführten Kategorien personenbezogener Daten; |
38. |
„sensible operative Daten“ operative Daten im Zusammenhang mit Tätigkeiten zur Verhütung, Aufdeckung, Untersuchung oder Verfolgung von Straftaten, deren Offenlegung die Integrität von Strafverfahren gefährden könnte; |
39. |
„Emotionserkennungssystem“ ein KI-System, das dem Zweck dient, Emotionen oder Absichten natürlicher Personen auf der Grundlage ihrer biometrischen Daten festzustellen oder daraus abzuleiten; |
40. |
„System zur biometrischen Kategorisierung“ ein KI-System, das dem Zweck dient, natürliche Personen auf der Grundlage ihrer biometrischen Daten bestimmten Kategorien zuzuordnen, sofern es sich nicht um eine Nebenfunktion eines anderen kommerziellen Dienstes handelt und aus objektiven technischen Gründen unbedingt erforderlich ist; |
41. |
„biometrisches Fernidentifizierungssystem“ ein KI-System, das dem Zweck dient, natürliche Personen ohne ihre aktive Einbeziehung und in der Regel aus der Ferne durch Abgleich der biometrischen Daten einer Person mit den in einer Referenzdatenbank gespeicherten biometrischen Daten zu identifizieren; | ||||||||||
42. |
„biometrisches Echtzeit-Fernidentifizierungssystem“ ein biometrisches Fernidentifizierungssystem, bei dem die Erfassung biometrischer Daten, der Abgleich und die Identifizierung ohne erhebliche Verzögerung erfolgen, und das zur Vermeidung einer Umgehung der Vorschriften nicht nur die sofortige Identifizierung, sondern auch eine Identifizierung mit begrenzten kurzen Verzögerungen umfasst; | ||||||||||
43. |
„System zur nachträglichen biometrischen Fernidentifizierung“ ein biometrisches Fernidentifizierungssystem, das kein biometrisches Echtzeit-Fernidentifizierungssystem ist; | ||||||||||
44. |
„öffentlich zugänglicher Raum“ einen einer unbestimmten Anzahl natürlicher Personen zugänglichen physischen Ort in privatem oder öffentlichem Eigentum, unabhängig davon, ob bestimmte Bedingungen für den Zugang gelten, und unabhängig von möglichen Kapazitätsbeschränkungen; | ||||||||||
45. |
„Strafverfolgungsbehörde“
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46. |
„Strafverfolgung“ Tätigkeiten der Strafverfolgungsbehörden oder in deren Auftrag zur Verhütung, Ermittlung, Aufdeckung oder Verfolgung von Straftaten oder zur Strafvollstreckung, einschließlich des Schutzes vor und der Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit; | ||||||||||
47. |
„Büro für Künstliche Intelligenz“ die Aufgabe der Kommission, zur Umsetzung, Beobachtung und Überwachung von KI-Systemen und KI-Modellen mit allgemeinem Verwendungszweck und zu der im Beschluss der Kommission vom 24. Januar 2024 vorgesehenen KI-Governance beizutragen; Bezugnahmen in dieser Verordnung auf das Büro für Künstliche Intelligenz gelten als Bezugnahmen auf die Kommission; | ||||||||||
48. |
„zuständige nationale Behörde“ eine notifizierende Behörde oder eine Marktüberwachungsbehörde; in Bezug auf KI-Systeme, die von Organen, Einrichtungen und sonstigen Stellen der Union in Betrieb genommen oder verwendet werden, sind Bezugnahmen auf die zuständigen nationalen Behörden oder Marktüberwachungsbehörden in dieser Verordnung als Bezugnahmen auf den Europäischen Datenschutzbeauftragten auszulegen; | ||||||||||
49. |
„schwerwiegender Vorfall“ einen Vorfall oder eine Fehlfunktion bezüglich eines KI-Systems, das bzw. die direkt oder indirekt eine der nachstehenden Folgen hat:
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50. |
„personenbezogene Daten“ personenbezogene Daten im Sinne von Artikel 4 Nummer 1 der Verordnung (EU) 2016/679; | ||||||||||
51. |
„nicht personenbezogene Daten“ Daten, die keine personenbezogenen Daten im Sinne von Artikel 4 Nummer 1 der Verordnung (EU) 2016/679 sind; | ||||||||||
52. |
„Profiling“ das Profiling im Sinne von Artikel 4 Nummer 4 der Verordnung (EU) 2016/679; | ||||||||||
53. |
„Plan für einen Test unter Realbedingungen“ ein Dokument, in dem die Ziele, die Methodik, der geografische, bevölkerungsbezogene und zeitliche Umfang, die Überwachung, die Organisation und die Durchführung eines Tests unter Realbedingungen beschrieben werden; | ||||||||||
54. |
„Plan für das Reallabor“ ein zwischen dem teilnehmenden Anbieter und der zuständigen Behörde vereinbartes Dokument, in dem die Ziele, die Bedingungen, der Zeitrahmen, die Methodik und die Anforderungen für die im Reallabor durchgeführten Tätigkeiten beschrieben werden; | ||||||||||
55. |
„KI-Reallabor“ einen kontrollierten Rahmen, der von einer zuständigen Behörde geschaffen wird und den Anbieter oder zukünftige Anbieter von KI-Systemen nach einem Plan für das Reallabor einen begrenzten Zeitraum und unter regulatorischer Aufsicht nutzen können, um ein innovatives KI-System zu entwickeln, zu trainieren, zu validieren und — gegebenenfalls unter Realbedingungen — zu testen. | ||||||||||
56. |
„KI-Kompetenz“ die Fähigkeiten, die Kenntnisse und das Verständnis, die es Anbietern, Betreibern und Betroffenen unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen Rechte und Pflichten im Rahmen dieser Verordnung ermöglichen, KI-Systeme sachkundig einzusetzen sowie sich der Chancen und Risiken von KI und möglicher Schäden, die sie verursachen kann, bewusst zu werden. | ||||||||||
57. |
„Test unter Realbedingungen“ den befristeten Test eines KI-Systems auf seine Zweckbestimmung, der unter Realbedingungen außerhalb eines Labors oder einer anderweitig simulierten Umgebung erfolgt, um zuverlässige und belastbare Daten zu erheben und die Konformität des KI-Systems mit den Anforderungen der vorliegenden Verordnung zu bewerten und zu überprüfen, wobei dieser Test nicht als Inverkehrbringen oder Inbetriebnahme des KI-Systems im Sinne dieser Verordnung gilt, sofern alle Bedingungen nach Artikel 57 oder Artikel 60 erfüllt sind; | ||||||||||
58. |
„Testteilnehmer“ für die Zwecke eines Tests unter Realbedingungen eine natürliche Person, die an dem Test unter Realbedingungen teilnimmt; | ||||||||||
59. |
„informierte Einwilligung“ eine aus freien Stücken erfolgende, spezifische, eindeutige und freiwillige Erklärung der Bereitschaft, an einem bestimmten Test unter Realbedingungen teilzunehmen, durch einen Testteilnehmer, nachdem dieser über alle Aspekte des Tests, die für die Entscheidungsfindung des Testteilnehmers bezüglich der Teilnahme relevant sind, aufgeklärt wurde; | ||||||||||
60. |
„Deepfake“ einen durch KI erzeugten oder manipulierten Bild-, Ton- oder Videoinhalt, der wirklichen Personen, Gegenständen, Orten, Einrichtungen oder Ereignissen ähnelt und einer Person fälschlicherweise als echt oder wahrheitsgemäß erscheinen würde; | ||||||||||
61. |
„weitverbreiteter Verstoß“ jede Handlung oder Unterlassung, die gegen das Unionsrecht verstößt, das die Interessen von Einzelpersonen schützt, und die
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62. |
„kritische Infrastrukturen“ kritische Infrastrukturen im Sinne von Artikel 2 Nummer 4 der Richtlinie (EU) 2022/2557; | ||||||||||
63. |
„KI-Modell mit allgemeinem Verwendungszweck“ ein KI-Modell — einschließlich der Fälle, in denen ein solches KI-Modell mit einer großen Datenmenge unter umfassender Selbstüberwachung trainiert wird —, das eine erhebliche allgemeine Verwendbarkeit aufweist und in der Lage ist, unabhängig von der Art und Weise seines Inverkehrbringens ein breites Spektrum unterschiedlicher Aufgaben kompetent zu erfüllen, und das in eine Vielzahl nachgelagerter Systeme oder Anwendungen integriert werden kann, ausgenommen KI-Modelle, die vor ihrem Inverkehrbringen für Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten oder die Konzipierung von Prototypen eingesetzt werden; | ||||||||||
64. |
„Fähigkeiten mit hoher Wirkkraft“ bezeichnet Fähigkeiten, die den bei den fortschrittlichsten KI-Modellen mit allgemeinem Verwendungszweck festgestellten Fähigkeiten entsprechen oder diese übersteigen; | ||||||||||
65. |
„systemisches Risiko“ ein Risiko, das für die Fähigkeiten mit hoher Wirkkraft von KI-Modellen mit allgemeinem Verwendungszweck spezifisch ist und aufgrund deren Reichweite oder aufgrund tatsächlicher oder vernünftigerweise vorhersehbarer negativer Folgen für die öffentliche Gesundheit, die Sicherheit, die öffentliche Sicherheit, die Grundrechte oder die Gesellschaft insgesamt erhebliche Auswirkungen auf den Unionsmarkt hat, die sich in großem Umfang über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg verbreiten können; | ||||||||||
66. |
„KI-System mit allgemeinem Verwendungszweck“ ein KI-System, das auf einem KI-Modell mit allgemeinem Verwendungszweck beruht und in der Lage ist, einer Vielzahl von Zwecken sowohl für die direkte Verwendung als auch für die Integration in andere KI-Systeme zu dienen; | ||||||||||
67. |
„Gleitkommaoperation“ jede Rechenoperation oder jede Zuweisung mit Gleitkommazahlen, bei denen es sich um eine Teilmenge der reellen Zahlen handelt, die auf Computern typischerweise durch das Produkt aus einer ganzen Zahl mit fester Genauigkeit und einer festen Basis mit ganzzahligem Exponenten dargestellt wird; | ||||||||||
68. |
„nachgelagerter Anbieter“ einen Anbieter eines KI-Systems, einschließlich eines KI-Systems mit allgemeinem Verwendungszweck, das ein KI-Modell integriert, unabhängig davon, ob das KI-Modell von ihm selbst bereitgestellt und vertikal integriert wird oder von einer anderen Einrichtung auf der Grundlage vertraglicher Beziehungen bereitgestellt wird. |
Polski
Do celów niniejszego rozporządzenia stosuje się następujące definicje:
1) |
„system AI” oznacza system maszynowy, który został zaprojektowany do działania z różnym poziomem autonomii po jego wdrożeniu oraz który może wykazywać zdolność adaptacji po jego wdrożeniu, a także który – na potrzeby wyraźnych lub dorozumianych celów – wnioskuje, jak generować na podstawie otrzymanych danych wejściowych wyniki, takie jak predykcje, treści, zalecenia lub decyzje, które mogą wpływać na środowisko fizyczne lub wirtualne; |
2) |
„ryzyko” oznacza połączenie prawdopodobieństwa wystąpienia szkody oraz jej dotkliwości; |
3) |
„dostawca” oznacza osobę fizyczną lub prawną, organ publiczny, agencję lub inny podmiot, które rozwijają system AI lub model AI ogólnego przeznaczenia lub zlecają rozwój systemu AI lub modelu AI ogólnego przeznaczenia oraz które – odpłatnie lub nieodpłatnie – pod własną nazwą lub własnym znakiem towarowym wprowadzają do obrotu lub oddają do użytku system AI; |
4) |
„podmiot stosujący” oznacza osobę fizyczną lub prawną, organ publiczny, agencję lub inny podmiot, które wykorzystują system AI, nad którym sprawują kontrolę, z wyjątkiem sytuacji, gdy system AI jest wykorzystywany w ramach osobistej działalności pozazawodowej; |
5) |
„upoważniony przedstawiciel” oznacza osobę fizyczną lub prawną znajdującą się lub mającą siedzibę w Unii, która otrzymała i przyjęła pisemne pełnomocnictwo od dostawcy systemu AI lub modelu AI ogólnego przeznaczenia do, odpowiednio, spełnienia w jego imieniu obowiązków i przeprowadzania procedur ustanowionych w niniejszym rozporządzeniu; |
6) |
„importer” oznacza osobę fizyczną lub prawną znajdującą się lub mającą siedzibę w Unii, która wprowadza do obrotu system AI opatrzony nazwą lub znakiem towarowym osoby fizycznej lub prawnej mającej siedzibę w państwie trzecim; |
7) |
„dystrybutor” oznacza osobę fizyczną lub prawną w łańcuchu dostaw, inną niż dostawca lub importer, która udostępnia system AI na rynku Unii; |
8) |
„operator” oznacza dostawcę, producenta produktu, podmiot stosujący, upoważnionego przedstawiciela, importera lub dystrybutora; |
9) |
„wprowadzenie do obrotu” oznacza udostępnienie po raz pierwszy systemu AI lub modelu AI ogólnego przeznaczenia na rynku Unii; |
10) |
„udostępnianie na rynku” oznacza dostarczanie systemu AI lub modelu AI ogólnego przeznaczenia w celu jego dystrybucji lub wykorzystania na rynku Unii w ramach działalności handlowej, odpłatnie lub nieodpłatnie; |
11) |
„oddanie do użytku” oznacza dostarczenie systemu AI do pierwszego użycia bezpośrednio podmiotowi stosującemu lub do użytku własnego w Unii, zgodnie z jego przeznaczeniem; |
12) |
„przeznaczenie” oznacza zastosowanie, do jakiego system AI został przeznaczony przez jego dostawcę, w tym konkretny kontekst i warunki wykorzystywania, określone w informacjach dostarczonych przez dostawcę w instrukcji obsługi, materiałach promocyjnych lub sprzedażowych i oświadczeniach, jak również w dokumentacji technicznej; |
13) |
„dające się racjonalnie przewidzieć niewłaściwe wykorzystanie” oznacza wykorzystanie systemu AI w sposób niezgodny z jego przeznaczeniem, które może wynikać z dającego się racjonalnie przewidzieć zachowania człowieka lub interakcji z innymi systemami, w tym z innymi systemami AI; |
14) |
„element bezpieczeństwa” oznacza element produktu lub systemu AI, który spełnia funkcję bezpieczeństwa w przypadku tego produktu lub systemu AI lub którego awaria bądź nieprawidłowe działanie zagrażają zdrowiu i bezpieczeństwu osób lub mienia; do celów niniejszej definicji element pełni funkcję bezpieczeństwa, jeżeli jego przeznaczeniem jest zapobieganie zagrożeniom dla zdrowia i bezpieczeństwa osób lub mienia lub ograniczanie tych zagrożeń; |
14a) |
„mikroprzedsiębiorstwo oraz małe i średnie przedsiębiorstwo” lub „MŚP” oznacza mikroprzedsiębiorstwo, małe albo średnie przedsiębiorstwo zdefiniowane w art. 2 załącznika do zalecenia 2003/361/WE; |
14b) |
„mała spółka o średniej kapitalizacji” oznacza małą spółkę o średniej kapitalizacji zdefiniowaną w pkt 2 załącznika do zalecenia (UE) 2025/1099; |
15) |
„instrukcja obsługi” oznacza informacje podane przez dostawcę w celu poinformowania podmiotu stosującego o, w szczególności, przeznaczeniu i właściwym użytkowaniu systemu AI; | ||||||||||
16) |
„wycofanie systemu AI z użytku” oznacza dowolny środek mający na celu doprowadzenie do zwrotu do dostawcy systemu AI udostępnionego podmiotom stosującym lub do wyłączenia takiego systemu z eksploatacji lub uniemożliwienia korzystania z niego; | ||||||||||
17) |
„wycofanie systemu AI z rynku” oznacza dowolny środek mający na celu uniemożliwienie udostępnienia na rynku systemu AI znajdującego się w łańcuchu dostaw; | ||||||||||
18) |
„skuteczność działania systemu AI” oznacza zdolność systemu AI do działania zgodnie ze swoim przeznaczeniem; | ||||||||||
19) |
„organ notyfikujący” oznacza organ krajowy, który odpowiada za opracowanie i stosowanie procedur koniecznych do oceny, wyznaczania i notyfikowania jednostek oceniających zgodność oraz za ich monitorowanie; | ||||||||||
20) |
„ocena zgodności” oznacza proces wykazania, czy spełniono wymogi ustanowione w rozdziale III sekcja 2 w odniesieniu do systemu AI wysokiego ryzyka; | ||||||||||
21) |
„jednostka oceniająca zgodność” oznacza jednostkę, która wykonuje czynności z zakresu oceny zgodności przeprowadzanej przez stronę trzecią, w tym testowanie, certyfikację i inspekcję; | ||||||||||
22) |
„jednostka notyfikowana” oznacza jednostkę oceniającą zgodność, którą notyfikowano zgodnie z niniejszym rozporządzeniem i innym stosownym unijnym prawodawstwem harmonizacyjnym; | ||||||||||
23) |
„istotna zmiana” oznacza modyfikację w systemie AI po jego wprowadzeniu do obrotu lub oddaniu do użytku, która nie została przewidziana lub zaplanowana przy początkowej ocenie zgodności przeprowadzonej przez dostawcę i która ma wpływ na zgodność systemu AI z wymogami ustanowionymi w rozdziale III sekcja 2, lub która powoduje zmianę przeznaczenia, w odniesieniu do którego oceniono system AI; | ||||||||||
24) |
„oznakowanie CE” oznacza oznakowanie, za pomocą którego dostawca wskazuje, że system AI spełnia wymogi ustanowione w rozdziale III sekcja 2 i innych mających zastosowanie unijnych przepisach harmonizacyjnych, przewidujących umieszczanie takiego oznakowania; | ||||||||||
25) |
„system monitorowania po wprowadzeniu do obrotu” oznacza wszelkie działania prowadzone przez dostawców systemów AI służące gromadzeniu i przeglądowi doświadczeń zdobytych w wyniku wykorzystania systemów AI, które wprowadzają oni do obrotu lub oddają do użytku, w celu stwierdzenia ewentualnej konieczności natychmiastowego zastosowania niezbędnych działań naprawczych lub zapobiegawczych; | ||||||||||
26) |
„organ nadzoru rynku” oznacza organ krajowy prowadzący działania i stosujący środki zgodnie z rozporządzeniem (UE) 2019/1020; | ||||||||||
27) |
„norma zharmonizowana” oznacza normę zharmonizowaną określoną w art. 2 pkt 1 lit. c) rozporządzenia (UE) nr 1025/2012; | ||||||||||
28) |
„wspólna specyfikacja” oznacza zbiór specyfikacji technicznych zgodnie z definicją w art. 2 pkt 4 rozporządzenia (UE) nr 1025/2012, zapewniający środki umożliwiające zgodność z niektórymi wymogami ustanowionymi w niniejszym rozporządzeniu; | ||||||||||
29) |
„dane treningowe” oznaczają dane wykorzystywane do trenowania systemu AI poprzez dopasowanie jego parametrów podlegających uczeniu; | ||||||||||
30) |
„dane walidacyjne” oznaczają dane wykorzystywane do oceny trenowanego systemu AI oraz do dostrajania jego parametrów niepodlegających uczeniu oraz procesu uczenia, między innymi w celu zapobiegania niedostatecznemu wytrenowaniu lub przetrenowaniu; | ||||||||||
31) |
„zbiór danych walidacyjnych” oznacza oddzielny zbiór danych lub część zbioru danych treningowych, w którym to przypadku udział tego podzbioru w zbiorze danych treningowych może być stały lub zmienny; | ||||||||||
32) |
„dane testowe” oznaczają dane wykorzystywane do przeprowadzenia niezależnej oceny systemu AI w celu potwierdzenia oczekiwanej skuteczności działania tego systemu przed wprowadzeniem go do obrotu lub oddaniem go do użytku; | ||||||||||
33) |
„dane wejściowe” oznaczają dane dostarczone do systemu AI lub bezpośrednio przez niego pozyskiwane, na podstawie których system ten generuje wynik; | ||||||||||
34) |
„dane biometryczne” oznaczają dane osobowe będące wynikiem specjalnego przetwarzania technicznego, które dotyczą cech fizycznych, fizjologicznych lub behawioralnych osoby fizycznej, takich jak wizerunek twarzy lub dane daktyloskopijne; | ||||||||||
35) |
„identyfikacja biometryczna” oznacza zautomatyzowane rozpoznawanie fizycznych, fizjologicznych, behawioralnych lub psychologicznych cech ludzkich w celu ustalenia tożsamości osoby fizycznej przez porównanie danych biometrycznych tej osoby z danymi biometrycznymi osób fizycznych przechowywanymi w bazie danych; | ||||||||||
36) |
„weryfikacja biometryczna” oznacza zautomatyzowaną weryfikację typu jeden-do-jednego, w tym uwierzytelnianie, tożsamości osób fizycznych przez porównanie ich danych biometrycznych z wcześniej przekazanymi danymi biometrycznymi; | ||||||||||
37) |
„szczególne kategorie danych osobowych” oznaczają kategorie danych osobowych, o których mowa w art. 9 ust. 1 rozporządzenia (UE) 2016/679, art. 10 dyrektywy (UE) 2016/680 i art. 10 ust. 1 rozporządzenia (UE) 2018/1725; | ||||||||||
38) |
„wrażliwe dane operacyjne” oznaczają dane operacyjne związane z działaniami w zakresie zapobiegania przestępstwom, ich wykrywania, prowadzenia postępowań przygotowawczych w ich sprawie lub ich ścigania, których ujawnienie mogłoby zagrozić integralności postępowania karnego; | ||||||||||
39) |
„system rozpoznawania emocji” oznacza system AI służący do identyfikacji lub wywnioskowania emocji lub zamiarów osób fizycznych na podstawie danych biometrycznych tych osób; | ||||||||||
40) |
„system kategoryzacji biometrycznej” oznacza system AI służący do przypisywania osób fizycznych do określonych kategorii na podstawie danych biometrycznych tych osób, oprócz przypadków, gdy taki system pełni funkcję pomocniczą w stosunku do innej usługi komercyjnej i jest bezwzględnie konieczny z obiektywnych względów technicznych; | ||||||||||
41) |
„system zdalnej identyfikacji biometrycznej” oznacza system AI służący do identyfikacji osób fizycznych bez ich aktywnego udziału, zwykle na odległość, poprzez porównanie danych biometrycznych danej osoby fizycznej z danymi biometrycznymi zawartymi w referencyjnej bazie danych; | ||||||||||
42) |
„system zdalnej identyfikacji biometrycznej w czasie rzeczywistym” oznacza system zdalnej identyfikacji biometrycznej, w którym zbieranie danych biometrycznych, ich porównywanie i identyfikacja odbywają się bez znacznego opóźnienia, i który obejmuje nie tylko natychmiastową identyfikację, ale także ograniczone krótkie opóźnienia w celu uniknięcia obchodzenia przepisów; | ||||||||||
43) |
„system zdalnej identyfikacji biometrycznej post factum” oznacza system zdalnej identyfikacji biometrycznej inny niż system zdalnej identyfikacji biometrycznej w czasie rzeczywistym; | ||||||||||
44) |
„przestrzeń publiczna” oznacza miejsce fizyczne, będące własnością prywatną lub publiczną, dostępne dla nieokreślonej liczby osób fizycznych, niezależnie od tego, czy mogą mieć zastosowanie określone warunki dostępu, oraz niezależnie od potencjalnych ograniczeń pojemności; | ||||||||||
45) |
„organ ścigania” oznacza:
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46) |
„ściganie przestępstw” oznacza działania prowadzone przez organy ścigania lub w ich imieniu w celu zapobiegania przestępczości, prowadzenia postępowań przygotowawczych, wykrywania lub ścigania czynów zabronionych lub wykonywania kar, w tym ochrony przed zagrożeniami dla bezpieczeństwa publicznego i zapobiegania takim zagrożeniom; | ||||||||||
47) |
„Urząd ds. AI” oznacza zadanie Komisji polegające na przyczynianiu się do wdrażania, monitorowania i nadzorowania systemów AI i modeli AI ogólnego przeznaczenia oraz zarządzania AI, określone w decyzji Komisji z dnia 24 stycznia 2024 r.; zawarte w niniejszym rozporządzeniu odesłania do Urzędu ds. AI odczytuje się jako odesłania do Komisji; | ||||||||||
48) |
„właściwy organ krajowy” oznacza organ notyfikujący lub organ nadzoru rynku; w odniesieniu do systemów AI oddanych do użytku lub wykorzystywanych przez instytucje, organy i jednostki organizacyjne Unii, zawarte w niniejszym rozporządzeniu odesłania do właściwych organów krajowych i organów nadzoru rynku odczytuje się jako odesłania do Europejskiego Inspektora Ochrony Danych; | ||||||||||
49) |
„poważny incydent” oznacza incydent lub nieprawidłowe działanie systemu AI, które bezpośrednio lub pośrednio prowadzą do któregokolwiek z poniższych zdarzeń:
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50) |
„dane osobowe” oznaczają dane osobowe zdefiniowane w art. 4 pkt 1 rozporządzenia (UE) 2016/679; | ||||||||||
51) |
„dane nieosobowe” oznaczają dane inne niż dane osobowe zdefiniowane w art. 4 pkt 1 rozporządzenia (UE) 2016/679; | ||||||||||
52) |
„profilowanie” oznacza profilowanie zdefiniowane w art. 4 pkt 4 rozporządzenia (UE) 2016/679; | ||||||||||
53) |
„plan testów w warunkach rzeczywistych” oznacza dokument opisujący cele, metodykę, zasięg geograficzny, populacyjny i czasowy, monitorowanie, organizację i przeprowadzanie testów w warunkach rzeczywistych; | ||||||||||
54) |
„plan działania piaskownicy” oznacza dokument uzgodniony między uczestniczącym dostawcą a właściwym organem opisujący cele, warunki, ramy czasowe, metodykę i wymogi dotyczące działań prowadzonych w ramach piaskownicy; | ||||||||||
55) |
„piaskownica regulacyjna w zakresie AI” oznacza kontrolowane ramy ustanowione przez właściwy organ, umożliwiające dostawcom lub potencjalnym dostawcom systemów AI możliwość rozwoju, trenowania, walidacji i testowania – w stosownych przypadkach w warunkach rzeczywistych – innowacyjnych systemów AI, w oparciu o plan działania piaskownicy, w ograniczonym czasie i pod nadzorem regulacyjnym; | ||||||||||
56) |
„kompetencje w zakresie AI” oznaczają umiejętności, wiedzę oraz zrozumienie, które pozwalają dostawcom, podmiotom stosującym i osobom, na które AI ma wpływ – z uwzględnieniem ich odnośnych praw i obowiązków w kontekście niniejszego rozporządzenia – w przemyślany sposób wdrażać systemy sztucznej inteligencji oraz mieć świadomość, jakie możliwości i ryzyka wiążą się z AI oraz jakie potencjalne szkody może ona wyrządzić; | ||||||||||
57) |
„testy w warunkach rzeczywistych” oznaczają ograniczone w czasie testy systemu AI dotyczące jego przeznaczenia prowadzone w warunkach rzeczywistych – poza środowiskiem laboratoryjnym lub środowiskiem symulowanym innego typu – w celu zgromadzenia wiarygodnych i solidnych danych oraz w celu oceny i weryfikacji spełnienia przez system AI z wymogów niniejszego rozporządzenia i które nie są kwalifikowane jako wprowadzanie systemu AI do obrotu lub oddawanie go do użytku w rozumieniu niniejszego rozporządzenia, o ile spełnione są wszystkie warunki określone w art. 57 lub 60; | ||||||||||
58) |
„uczestnik” do celów testów w warunkach rzeczywistych oznacza osobę fizyczną, która uczestniczy w testach tego typu; | ||||||||||
59) |
„świadoma zgoda” oznacza swobodne, konkretne, jednoznaczne i dobrowolne wyrażenie przez uczestnika zgody na uczestnictwo w określonych testach w warunkach rzeczywistych, po uzyskaniu informacji o wszystkich aspektach testów, które są istotne dla decyzji o uczestnictwie podejmowanej przez uczestnika; | ||||||||||
60) |
„deepfake” oznacza wygenerowane przez AI lub zmanipulowane przez AI obrazy, treści dźwiękowe lub treści wideo, które przypominają istniejące osoby, przedmioty, miejsca, podmioty lub zdarzenia, które odbiorca mógłby niesłusznie uznać za autentyczne lub prawdziwe; | ||||||||||
61) |
„powszechne naruszenie” oznacza działanie lub zaniechanie sprzeczne z prawem Unii chroniącym interesy osób fizycznych, które:
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62) |
„infrastruktura krytyczna” oznacza infrastrukturę krytyczną zdefiniowaną w art. 2 pkt 4 dyrektywy (UE) 2022/2557; | ||||||||||
63) |
„model AI ogólnego przeznaczenia” oznacza model AI, w tym model AI trenowany dużą ilością danych z wykorzystaniem nadzoru własnego na dużą skalę, który wykazuje znaczną ogólność i jest w stanie kompetentnie wykonywać szeroki zakres różnych zadań, niezależnie od sposobu, w jaki model ten jest wprowadzany do obrotu, i który można zintegrować z różnymi systemami lub aplikacjami niższego szczebla – z wyłączeniem modeli AI, które są wykorzystywane na potrzeby działań w zakresie badań, rozwoju i tworzenia prototypów przed wprowadzeniem ich do obrotu; | ||||||||||
64) |
„zdolności dużego oddziaływania” oznaczają zdolności, które dorównują zdolnościom zapisanym w najbardziej zaawansowanych modelach AI ogólnego przeznaczenia lub je przewyższają; | ||||||||||
65) |
„ryzyko systemowe” oznacza ryzyko, które jest charakterystyczne dla modeli AI ogólnego przeznaczenia posiadających zdolności dużego oddziaływania i ma znaczący wpływ na rynek Unii ze względu na zasięg tych modeli lub rzeczywiste lub dające się racjonalnie przewidzieć negatywne skutki dla zdrowia publicznego, porządku publicznego, bezpieczeństwa publicznego, praw podstawowych lub całego społeczeństwa, mogące rozprzestrzenić się na dużą skalę w całym łańcuchu wartości; | ||||||||||
66) |
„system AI ogólnego przeznaczenia” oznacza system AI oparty na modelu AI ogólnego przeznaczenia, który to system może służyć różnym celom, nadający się zarówno do bezpośredniego wykorzystania, jak i do integracji z innymi systemami AI; | ||||||||||
67) |
„operacja zmiennoprzecinkowa” oznacza operację matematyczną lub zadanie z wykorzystaniem liczb zmiennoprzecinkowych, które stanowią podzbiór liczb rzeczywistych zwykle przedstawianych na komputerach przez liczbę całkowitą o stałej dokładności przeskalowaną przez całkowity wykładnik stałej podstawy systemu liczbowego; | ||||||||||
68) |
„dostawca niższego szczebla” oznacza dostawcę systemu AI, w tym systemu AI ogólnego przeznaczenia, rozwiniętego w drodze integracji modelu AI, niezależnie od tego, czy ten model AI jest dostarczany przez tego samego dostawcę i zintegrowany pionowo czy dostarczany przez inny podmiot na podstawie stosunków umownych. |