KI-Reallabore
Deutsch
(1) Die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass ihre zuständigen Behörden mindestens ein KI-Reallabor auf nationaler Ebene einrichten, das bis zum 2. August 2026 einsatzbereit sein muss. Dieses Reallabor kann auch gemeinsam mit den zuständigen Behörden anderer Mitgliedstaaten eingerichtet werden. Die Kommission kann technische Unterstützung, Beratung und Instrumente für die Einrichtung und den Betrieb von KI-Reallaboren bereitstellen.
Die Verpflichtung nach Unterabsatz 1 kann auch durch Beteiligung an einem bestehenden Reallabor erfüllt werden, sofern eine solche Beteiligung die nationale Abdeckung der teilnehmenden Mitgliedstaaten in gleichwertigem Maße gewährleistet.
(2) Es können auch zusätzliche KI-Reallabore auf regionaler oder lokaler Ebene oder gemeinsam mit den zuständigen Behörden anderer Mitgliedstaaten eingerichtet werden;
(3) Der Europäische Datenschutzbeauftragte kann auch ein KI-Reallabor für Organe, Einrichtungen und sonstige Stellen der Union einrichten und die Rollen und Aufgaben der zuständigen nationalen Behörden im Einklang mit diesem Kapitel wahrnehmen.
(4) Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die in den Absätzen 1 und 2 genannten zuständigen Behörden ausreichende Mittel bereitstellen, um diesem Artikel wirksam und zeitnah nachzukommen. Gegebenenfalls arbeiten die zuständigen nationalen Behörden mit anderen einschlägigen Behörden zusammen und können die Einbeziehung anderer Akteure des KI-Ökosystems gestatten. Andere Reallabore, die im Rahmen des Unionsrechts oder des nationalen Rechts eingerichtet wurden, bleiben von diesem Artikel unberührt. Die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass die diese anderen Reallabore beaufsichtigenden Behörden und die zuständigen nationalen Behörden angemessen zusammenarbeiten.
(5) Die nach Absatz 1 eingerichteten KI-Reallabore bieten eine kontrollierte Umgebung, um Innovation zu fördern und die Entwicklung, das Training, das Testen und die Validierung innovativer KI-Systeme für einen begrenzten Zeitraum vor ihrem Inverkehrbringen oder ihrer Inbetriebnahme nach einem bestimmten zwischen den Anbietern oder zukünftigen Anbietern und der zuständigen Behörde vereinbarten Reallabor-Plan zu erleichtern. In diesen Reallaboren können auch darin beaufsichtigte Tests unter Realbedingungen durchgeführt werden.
(6) Die zuständigen Behörden stellen innerhalb der KI-Reallabore gegebenenfalls Anleitung, Aufsicht und Unterstützung bereit, um Risiken, insbesondere im Hinblick auf Grundrechte, Gesundheit und Sicherheit, Tests und Risikominderungsmaßnahmen sowie deren Wirksamkeit hinsichtlich der Pflichten und Anforderungen dieser Verordnung und gegebenenfalls anderem Unionsrecht und nationalem Recht, deren Einhaltung innerhalb des Reallabors beaufsichtigt wird, zu ermitteln.
(7) Die zuständigen Behörden stellen den Anbietern und zukünftigen Anbietern, die am KI-Reallabor teilnehmen, Leitfäden zu regulatorischen Erwartungen und zur Erfüllung der in dieser Verordnung festgelegten Anforderungen und Pflichten zur Verfügung.
Die zuständige Behörde legt dem Anbieter oder zukünftigen Anbieter des KI-Systems auf dessen Anfrage einen schriftlichen Nachweis für die im Reallabor erfolgreich durchgeführten Tätigkeiten vor. Außerdem legt die zuständige Behörde einen Abschlussbericht vor, in dem sie die im Reallabor durchgeführten Tätigkeiten, deren Ergebnisse und die gewonnenen Erkenntnisse im Einzelnen darlegt. Die Anbieter können diese Unterlagen nutzen, um im Rahmen des Konformitätsbewertungsverfahrens oder einschlägiger Marktüberwachungstätigkeiten nachzuweisen, dass sie dieser Verordnung nachkommen. In diesem Zusammenhang werden die Abschlussberichte und die von der zuständigen nationalen Behörde vorgelegten schriftlichen Nachweise von den Marktüberwachungsbehörden und den notifizierten Stellen im Hinblick auf eine Beschleunigung der Konformitätsbewertungsverfahren in angemessenem Maße positiv gewertet.
(8) Vorbehaltlich der in Artikel 78 enthaltenen Bestimmungen über die Vertraulichkeit und im Einvernehmen mit den Anbietern oder zukünftigen Anbietern, sind die Kommission und das KI-Gremium befugt, die Abschlussberichte einzusehen und tragen diesen gegebenenfalls bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben gemäß dieser Verordnung Rechnung. Wenn der Anbieter oder der zukünftige Anbieter und die zuständige nationale Behörde ihr ausdrückliches Einverständnis erklären, kann der Abschlussbericht über die in diesem Artikel genannte zentrale Informationsplattform veröffentlicht werden.
(9) Die Einrichtung von KI-Reallaboren soll zu den folgenden Zielen beitragen:
|
a) |
Verbesserung der Rechtssicherheit, um für die Einhaltung der Regulierungsvorschriften dieser Verordnung oder, gegebenenfalls, anderem geltenden Unionsrecht und nationalem Recht zu sorgen; |
|
b) |
Förderung des Austauschs bewährter Verfahren durch Zusammenarbeit mit den am KI-Reallabor beteiligten Behörden; |
|
c) |
Förderung von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit sowie Erleichterung der Entwicklung eines KI-Ökosystems; |
|
d) |
Leisten eines Beitrags zum evidenzbasierten regulatorischen Lernen; |
|
e) |
Erleichterung und Beschleunigung des Zugangs von KI-Systemen zum Unionsmarkt, insbesondere wenn sie von KMU — einschließlich Start-up-Unternehmen — angeboten werden. |
(10) Soweit die innovativen KI-Systeme personenbezogene Daten verarbeiten oder anderweitig der Aufsicht anderer nationaler Behörden oder zuständiger Behörden unterstehen, die den Zugang zu personenbezogenen Daten gewähren oder unterstützen, sorgen die zuständigen nationalen Behörden dafür, dass die nationalen Datenschutzbehörden oder diese anderen nationalen oder zuständigen Behörden in den Betrieb des KI-Reallabors sowie in die Überwachung dieser Aspekte im vollen Umfang ihrer entsprechenden Aufgaben und Befugnisse einbezogen werden.
(11) Die KI-Reallabore lassen die Aufsichts- oder Abhilfebefugnisse der die Reallabore beaufsichtigenden zuständigen Behörden, einschließlich auf regionaler oder lokaler Ebene, unberührt. Alle erheblichen Risiken für die Gesundheit und Sicherheit und die Grundrechte, die bei der Entwicklung und Erprobung solcher KI-Systeme festgestellt werden, führen zur sofortigen und angemessenen Risikominderung. Die zuständigen nationalen Behörden sind befugt, das Testverfahren oder die Beteiligung am Reallabor vorübergehend oder dauerhaft auszusetzen, wenn keine wirksame Risikominderung möglich ist, und unterrichten das Büro für Künstliche Intelligenz über diese Entscheidung. Um Innovationen im Bereich KI in der Union zu fördern, üben die zuständigen nationalen Behörden ihre Aufsichtsbefugnisse im Rahmen des geltenden Rechts aus, indem sie bei der Anwendung der Rechtsvorschriften auf ein bestimmtes KI-Reallabor ihren Ermessensspielraum nutzen.
(12) Die am KI-Reallabor beteiligten Anbieter und zukünftigen Anbieter bleiben nach geltendem Recht der Union und nationalem Haftungsrecht für Schäden haftbar, die Dritten infolge der Erprobung im Reallabor entstehen. Sofern die zukünftigen Anbieter den spezifischen Plan und die Bedingungen für ihre Beteiligung beachten und der Anleitung durch die zuständigen nationalen Behörden in gutem Glauben folgen, werden jedoch von den Behörden keine Geldbußen für Verstöße gegen diese Verordnung verhängt. In Fällen, in denen andere zuständige Behörden, die für anderes Unionsrecht und nationales Recht zuständig sind, aktiv an der Beaufsichtigung des KI-Systems im Reallabor beteiligt waren und Anleitung für die Einhaltung gegeben haben, werden im Hinblick auf dieses Recht keine Geldbußen verhängt.
(13) Die KI-Reallabore sind so konzipiert und werden so umgesetzt, dass sie gegebenenfalls die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen zuständigen nationalen Behörden erleichtern.
(14) Die zuständigen nationalen Behörden koordinieren ihre Tätigkeiten und arbeiten im Rahmen des KI-Gremiums zusammen.
(15) Die zuständigen nationalen Behörden unterrichten das Büro für Künstliche Intelligenz und das KI-Gremium über die Einrichtung eines Reallabors und können sie um Unterstützung und Anleitung bitten. Das Büro für Künstliche Intelligenz veröffentlicht eine Liste der geplanten und bestehenden Reallabore und hält sie auf dem neuesten Stand, um eine stärkere Interaktion in den KI-Reallaboren und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu fördern.
(16) Die zuständigen nationalen Behörden übermitteln dem Büro für Künstliche Intelligenz und dem KI-Gremium jährliche Berichte, und zwar ab einem Jahr nach der Einrichtung des Reallabors und dann jedes Jahr bis zu dessen Beendigung, sowie einen Abschlussbericht. Diese Berichte informieren über den Fortschritt und die Ergebnisse der Umsetzung dieser Reallabore, einschließlich bewährter Verfahren, Vorfällen, gewonnener Erkenntnisse und Empfehlungen zu deren Aufbau, sowie gegebenenfalls über die Anwendung und mögliche Überarbeitung dieser Verordnung, einschließlich ihrer delegierten Rechtsakte und Durchführungsrechtsakte, sowie über die Anwendung anderen Unionsrechts, deren Einhaltung von den zuständigen Behörden innerhalb des Reallabors beaufsichtigt wird. Die zuständigen nationalen Behörden stellen diese jährlichen Berichte oder Zusammenfassungen davon der Öffentlichkeit online zur Verfügung. Die Kommission trägt den jährlichen Berichten gegebenenfalls bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben gemäß dieser Verordnung Rechnung.
(17) Die Kommission richtet eine eigene Schnittstelle ein, die alle relevanten Informationen zu den KI-Reallaboren enthält, um es den Interessenträgern zu ermöglichen, mit den KI-Reallaboren zu interagieren und Anfragen an die zuständigen Behörden zu richten und unverbindliche Beratung zur Konformität von innovativen Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen mit integrierter KI-Technologie im Einklang mit Artikel 62 Absatz 1 Buchstabe c einzuholen. Die Kommission stimmt sich gegebenenfalls proaktiv mit den zuständigen nationalen Behörden ab.
Čeština
1. Členské státy zajistí, aby jejich příslušné orgány zřídily alespoň jeden regulační sandbox pro AI na vnitrostátní úrovni, který bude funkční do 2. srpna 2026. Tento sandbox mohou rovněž zřídit společně s příslušnými orgány jiných členských států. Komise může pro účely zřízení a provozu regulačních sandboxů pro AI poskytovat technickou podporu, poradenství a nástroje.
Povinnost podle prvního pododstavce může být rovněž splněna účastí ve stávajícím sandboxu, pokud tato účast poskytuje zúčastněným členským státům rovnocennou úroveň vnitrostátního pokrytí.
2. Další regulační sandboxy pro AI mohou být rovněž zřízeny na regionální nebo místní úrovni nebo společně s příslušnými orgány jiných členských států.
3. Evropský inspektor ochrany údajů může rovněž zřídit regulační sandbox pro AI pro orgány, instituce nebo jiné subjekty Unie a může vykonávat úlohy a úkoly příslušných vnitrostátních orgánů v souladu s touto kapitolou.
4. Členské státy zajistí, aby příslušné orgány uvedené v odstavcích 1 a 2 přidělily dostatečné zdroje pro účinné a urychlené dosažení souladu s tímto článkem. Příslušné vnitrostátní orgány případně spolupracují s dalšími relevantními orgány a mohou umožnit zapojení dalších subjektů v rámci ekosystému AI. Tímto článkem nejsou dotčeny jiné regulační sandboxy zřízené podle práva Unie nebo vnitrostátního práva. Členské státy zajistí náležitou úroveň spolupráce mezi orgány vykonávajícími dohled nad těmito jinými sandboxy a příslušnými vnitrostátními orgány.
5. Regulační sandboxy pro AI zřízené podle odstavce 1 poskytují kontrolované prostředí, které podporuje inovace a usnadňuje vývoj, trénování, testování a validaci inovativních systémů AI po omezenou dobu před jejich uvedením na trh nebo do provozu podle konkrétního plánu testování v sandboxu, na kterém se dohodli poskytovatelé nebo potenciální poskytovatelé a příslušný orgán. Tyto sandboxy mohou zahrnovat testování v reálných podmínkách pod dohledem v nich..
6. Příslušné orgány případně poskytnou v rámci regulačního sandboxu pro AI pokyny, dohled a podporu s cílem určit rizika, zejména pro základní práva, zdraví a bezpečnost, testování, zmírňující opatření a jejich účinnost ve vztahu k povinnostem a požadavkům, jež jsou vymezeny tímto nařízením a případně jiným unijním a vnitrostátním právem a nad nimiž je v rámci daného sandboxu vykonáván dohled.
7. Příslušné orgány poskytnou poskytovatelům a potenciálním poskytovatelům účastnícím se na regulačním sandboxu pro AI pokyny týkající se regulačních očekávání a toho, jak plnit požadavky a povinnosti stanovené v tomto nařízení.
Na žádost poskytovatele nebo potenciálního poskytovatele systému AI poskytne příslušný orgán písemný doklad o činnostech, které byly v rámci sandboxu úspěšně provedeny. Příslušný orgán rovněž předloží výstupní zprávu s podrobným popisem činností prováděných v rámci sandboxu, souvisejících výsledků a výsledků učení. Poskytovatelé mohou tuto dokumentaci použít k prokázání souladu s tímto nařízením v rámci postupu posuzování shody nebo příslušných činností dozoru nad trhem. V tomto ohledu orgány dozoru nad trhem a oznámené subjekty výstupní zprávy a písemný doklad poskytnutý příslušným vnitrostátním orgánem kladně zohlední, aby bylo možno postupy posuzování shody v přiměřeném rozsahu urychlit.
8. S výhradou ustanovení o důvěrnosti v článku 78 a se souhlasem poskytovatele nebo potenciálního poskytovatele jsou Komise a rada oprávněny do výstupních zpráv nahlížet a podle potřeby je zohlední při plnění svých úkolů podle tohoto nařízení. Pokud poskytovatel nebo potenciální poskytovatel a příslušný vnitrostátní orgán výslovně souhlasí, může být výstupní zpráva zpřístupněna veřejnosti prostřednictvím jednotné informační platformy uvedené v tomto článku.
9. Cílem vytvoření regulačních sandboxů pro AI je přispět k těmto cílům:
|
a) |
větší právní jistota v zájmu dosažení souladu s tímto nařízením nebo relevantních případech s jiným platným unijním a vnitrostátním právem; |
|
b) |
podpora sdílení osvědčených postupů prostřednictvím spolupráce s orgány zapojenými do regulačního sandboxu pro AI; |
|
c) |
podpora inovací a konkurenceschopnosti a usnadňování vývoje ekosystému AI; |
|
d) |
přispění k fakticky podloženému regulačnímu učení; |
|
e) |
snazší a rychlejší přístup systémů AI na trh Unie, zejména pokud jsou poskytovány malými a středními podniky, včetně podniků začínajících. |
10. Příslušné vnitrostátní orgány zajistí, aby v rozsahu, v němž dané inovativní systémy AI zahrnují zpracování osobních údajů nebo jinak spadají do oblasti dohledu jiných vnitrostátních orgánů nebo příslušných orgánů poskytujících nebo podporujících přístup k údajům, byly vnitrostátní orgány pro ochranu osobních údajů a tyto jiné vnitrostátní nebo příslušné orgány přidruženy k provozu daného regulačního sandboxu pro AI a aby byly zapojeny do dohledu nad těmito aspekty v rozsahu svých příslušných úkolů a pravomocí.
11. Regulační sandboxy pro AI nemají vliv na pravomoci příslušných orgánů dohlížejících na sandboxy v oblasti dohledu a nápravy, a to ani na regionální či místní úrovni. Veškerá významná rizika pro zdraví, bezpečnost a základní práva zjištěná během vývoje a testování těchto systémů AI jsou následně přiměřeně zmírněna. Není-li účinné zmírnění možné, příslušné vnitrostátní orgány mají pravomoc zkušební proces nebo účast v sandboxu dočasně či trvale pozastavit a o tomto rozhodnutí informují úřad pro AI. Příslušné vnitrostátní orgány plní své pravomoci dohledu v mezích příslušného práva, přičemž při uplatňování právních ustanovení ohledně konkrétního projektu regulačního sandboxu pro AI využijí své diskreční pravomoci s cílem podpořit v Unii inovace v oblasti AI.
12. Poskytovatelé a potenciální poskytovatelé účastnící se regulačního sandboxu pro AI nesou podle platného práva Unie a vnitrostátního práva v oblasti upravujícího odpovědnost i nadále odpovědnost za jakoukoli škodu způsobenou třetím stranám v důsledku experimentů, jež jsou v daném sandboxu prováděny. Nicméně v případě, že potenciální poskytovatelé dodržují konkrétní plán a podmínky účasti a řídí se v dobré víře pokyny vydanými příslušnými vnitrostátními orgány, orgány v případě porušení tohoto nařízení neuloží žádné správní pokuty. Pokud byly do dohledu nad systémem AI v sandboxu aktivně zapojeny další příslušné orgány, odpovědné za jiné unijní a vnitrostátní právo, a poskytly pro dodržování tohoto práva pokyny, neukládají se v souvislosti s předmětnými předpisy žádné správní pokuty.
13. Regulační sandboxy pro AI jsou navrženy a zavedeny tak, aby v relevantních případech usnadňovaly přeshraniční spolupráci mezi příslušnými vnitrostátními orgány.
14. Příslušné vnitrostátní orgány koordinují své činnosti a spolupracují v rámci rady.
15. Příslušné vnitrostátní orgány informují úřad pro AI a radu o zřízení sandboxu a mohou je požádat o podporu a pokyny. Úřad pro AI zveřejní seznam stávajících i plánovaných sandboxů a aktualizuje jej s cílem podpořit v regulačních sandboxech pro AI větší interakci a podnítit přeshraniční spolupráci.
16. Příslušné vnitrostátní orgány předkládají úřadu pro AI a radě výroční zprávy, a to od jednoho roku po zřízení regulačního sandboxu pro AI a poté každý rok až do jeho ukončení, a závěrečnou zprávu. Tyto zprávy obsahují informace o pokroku při zavádění uvedených sandboxů a jejich výsledcích, včetně osvědčených postupů, incidentů, získaných zkušeností a doporučení ohledně jejich uspořádání a případně ohledně uplatňování a revize tohoto nařízení, včetně souvisejících aktů v přenesení pravomoci a prováděcích aktů, a ohledně uplatňování jiného práva Unie, nad nimiž příslušné orgány v rámci daného sandboxu provádí dohled. Příslušné vnitrostátní orgány tyto výroční zprávy nebo jejich shrnutí zpřístupní veřejnosti online. Komise tyto výroční zprávy v případě potřeby zohlední při plnění svých úkolů podle tohoto nařízení.
17. Komise vytvoří jednotné a vyhrazené rozhraní obsahující veškeré relevantní informace týkající se regulačních sandboxů pro AI s cílem umožnit zúčastněným stranám interakci s regulačními sandboxy pro AI a pokládat příslušným orgánům dotazy a žádat o nezávazné pokyny týkající se souladu inovativních produktů, služeb a obchodních modelů zahrnujících technologie AI s tímto nařízením, v souladu s čl. 62 odst. 1 písm. c). Komise svou činnost případně aktivně koordinuje s příslušnými vnitrostátními orgány.